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Lebzeitige Vermögensübertragung

Anlässe für Schenkungen gibt es viele. Doch nicht nur der klassische Zuschuss zum Erwerb des Familienwohnheims oder die finanzielle Hilfe bei der Existenzgründung kommen als Motive in Betracht. Auch als Instrument zur Steuervermeidung spielen Schenkungen eine tragende Rolle.

Verlustängste, sich seines ganzen Vermögens schon zu Lebzeiten zu entledigen, muss dennoch niemand haben. Sollen etwa Grundstücke übertragen werden, kann sich der Schenkende die lebenslange Nutzung, also das Nießbrauchs- oder Wohnungsrecht, vorbehalten. Dadurch geht zwar das Grundstück auf den Beschenkten über, wirtschaftlicher Eigentümer bleibt aber der Schenkende. Er kann das Anwesen beispielsweise selbst bewohnen oder die Erträge aus einer Vermietung als Baustein seiner Altersversorgung nutzen.

Neben einer solchen Gegenleistung, die der Übernehmer zu erbringen hat, können sich Schenker und Beschenkter zusätzlich auf Leibrentenzahlungen oder die Verpflichtung zur Pflege des Schenkenden im Alter verständigen.

In jedem Fall sollte sich der Schenkende Rückübertragungsrechte einräumen lassen. Er muss die Möglichkeit haben, das Übergabeobjekt auf sich zurück zu übertragen, wenn die Gefahr besteht, dass Dritte gegen seinen Willen darauf zugreifen können. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn der Beschenkte den Grundbesitz ohne Zustimmung des Schenkers belastet oder gar veräußert. Auch wenn der Übernehmer vor dem Übergeber verstirbt, sich scheiden lässt oder insolvent wird, besteht die Gefahr, dass das Übergabeobjekt an Dritte fällt und dieses dem Familienvermögen entrissen wird.

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